Sonntag, 17. Mai 2009
Zug oder Auto - manchmal trifft man schwierige Entscheidungen
Bei der Wahl zwischen Zug und Auto favorisiere ich traditionell - es ist kein Geheimnis - eher das Auto. Alles einpacken können, nicht so viel durch die Gegend schleppen müssen (oder zumindest nicht so weit), und ich bin Herr meines Zeitplans.

Wie sieht das nun mit Kind aus? Das Gepäck wird deutlich mehr, der Zeitplan oftmals fremd-(bzw. kind)bestimmt. Also: Auto. Dachte ich mir. Und startete auf meine Tour von Berlin nach Leipzig.

Hin knappe zwei Stunden, ich freute mich des Lebens. Gute Entscheidung, lobte ich mich.

Dann heute die Rückfahrt. Nach 15 Minuten schlief der Kleine, ich freute mich erneut des Lebens. Gute Entscheidung, lobte ich mich nochmals. Doch dann: Vollsperrung! Kein Scherz. Ich alleine mit einem zwei Monate alten Säugling bei 25 Grad auf der Autobahn zwischen Leipzig und Dessau. Eine Stunde.

Aber oh Wunder oh Wunder. Der Kleine blieb ruhig, und zwar bis zur Ankunft auf dem heimischen Sofa! Sicherlich haben die Klimaanlage und der volle Tank sowie die volle Wasserflasche die Nerven beruhigt. Dennoch: Sensationell.

Dazu noch die Hilfsbereitschaft der Frau im Nachbarauto. Erst ein staunender Blick, dann die Frage ob ich Hilfe bräuchte. Und ich sollte mich einfach melden, wenn doch noch was wäre. Zum Schluss ein freundliches Winken, als es dann doch irgendwann weiterrollte. Danke unbekannterweise an den Honda Jazz mit Berliner Kennzeichen!!!

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