Montag, 6. April 2009
Nichten-Taufe oder der erste Ausflug
Wir haben es geschafft! Den ersten Tagesausflug zu dritt über die Stadtgrenzen hinaus mit Stillen und Wickeln jenseits der eigenen vier Wände. Denn am Sonntag war die Taufe meiner kleinen Nichte in Leipzig.

Um es kurz zu machen: Es war aufregend und schön und der Kleine hat sensationell toll mitgespielt.

Morgens hieß es früh aufstehen (Wecker um 5.30h *hmpf*), Eltern fertig machen, dann den Lütten satt kriegen, trocken legen und in angemessene Kleidung stecken und dann los. Habe ich schon erwähnt, dass Autofahren toll ist? Kaum ein paar Meter gefahren, schon ist Ruhe und seeliges Schlummern. Toll, toll, toll!!!

In der Kirche (mit einem großartigen Chor) war dann Frieden bis zur Predigt. Gar kein schlechtes Timing, wenn man bedenkt, dass ich die Predigt auch fast immer als den langweiligsten Teil des Ganzen empfinde... Also Ausflug in einen Nebenraum mit Kleinkinderbetreuung: 20 Kinder auf kleinstem Raum zwischen Malen und Kampf ums Lego. Ohrenbetäubend, aber lustig. Vor allem, wenn irgendwann der Bruder mit Nichte hereinkommt, weil diese gewickelt werden will. Ganz neue Gesprächsstoffe unter Geschwistern tun sich da auf, kann ich Euch sagen.

Danach ging es nach kurzem Spaziergang zur Feier und am späten Nachmittag wieder heim (Autofahren immer noch toll).

Danke, Bruder, für diesen tollen Sonntag!!!

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Donnerstag, 2. April 2009
Neue Fähigkeiten (Auswahl - erweitert Teil 1)
1. Schlafen in Etappen und zu jeder Tageszeit
2. Von kleinsten Geräuschen wach werden
3. Erledigen verschiedenster Dinge mit einer Hand und in Etappen: Tee kochen, tippen...)
4. Nicht sofort auf Anrufe oder Emails reagieren - ohne schlechtes Gewissen
5. Singen
6. Lachen, wenn einem zum Weinen zumute ist

To be continued...

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Freitag, 27. März 2009
Zwei Wochen
Ok, wer von Euch Eltern beim letzten Eintrag neidisch geworden ist, den kann ich beruhigen: Es ist nicht so ruhig geblieben. Allerdings waren die Nächte (bis auf eine) gar nicht so schrecklich wie befürchtet, allerdings gab es ein paar Nachmittage und Abende, an denen der Kleine ein wenig - nun sagen wir - unentspannt war. Und mit nichts zu beruhigen.

Wer dazu noch weiß, dass Geduld nicht gerade zu meinen Stärken gehört, weiß, dass das nicht einfach ist für mich. Außerdem musste ich feststellen, dass es zu den schrecklichsten Dingen auf der Welt gehört, das eigenen Kind schreien zu hören und dabei das Gefühl zu haben, nichts, aber auch gar nichts tun zu können...

Wie auch immer: Wir haben es bis hierher geschafft :-) Und ich übe mich fleißig in Geduld und Ruhe. Einatmen - Ausatmen - Einatmen - Ausatmen... Eigentlich gar nicht so schwer...

PS: Ein Fisch braucht doch ein adäquates Zuhause – oder?

Nein, keine Sorge, wir ziehen ihn nicht darin groß. Es war ihm auch nicht ganz geheuer… :-)

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