Samstag, 23. Februar 2013
Morgens früh um 6 Uhr am Wochenende
Samstagmorgen. Draußen ist es dunkel. Es schneit. Die Kleine (seit irgendwann in der Nacht schon bei uns im Bett) ist unruhig. Dann kommt der Satz, den ich fürchte: "Mama, ich will eine Mi-hilch!"

Die Nacht ist vorbei. Um 6 Uhr. Ich stehe mit ihr auf und zeige aus dem Fenster: "Guck mal, Anna! Alles ist noch dunkel, kein Fenster ist erleuchtet. Alle außer uns schlafen noch." Wenn ich wirklich gehofft hatte, dass diese Erkenntnis uns in dem Moment weiterbringt, dann habe ich mich getäuscht. Also Milch.

Ich erinnere mich dunkel an Zeiten, in denen sie noch weitergeschlafen hat nach der Morgen-Milch. Das war noch an der Brust. Jetzt sind wir wach. Der Große seit 7 Uhr auch. Mann schläft.

Mein Geständnis: Die Kinder haben das iPad gekriegt. Die gucken jetzt Lauras Stern und ich blogge, habe eine heiße Tasse Tee und überlege schon, ob ich trotz Schneeflockentanz gleich zum Bäcker gehen will. Geht eh erst wenn der Mann wach ist, denn die Kinder kriege ich jetzt nicht davon überzeugt, dass Schneehosen lustiger sind als das iPad...

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Freitag, 15. Februar 2013
Krankenstand
Nun hat es uns also wirklich auch erwischt. Den ganzen Winter über las und hörte ich von anderen kranken Kindern und freute mich über die robuste Gesundheit der meinen. Ich hätte es wissen müssen. Mehr Demut. Ich weiß.

Nun also. Der Große ist seit mittlerweile über einer Woche zu Hause, die Kleine seit Anfang dieser Woche. Müde, schlapp, kein Appetit (außer auf Schokolade, Schokolade geht immer), Husten, Schnupfen, Röcheln, am Anfang auch Fieber. Das ganze Programm.

Phase 1: Die beste Zeit ist die ganz am Anfang. Man selber hat noch total viel Energie, glaubt an eine schnelle Heilung, während das kranke Kind den ganzen Tag schläft. Da fühlt sich Homeoffice sogar effektiver und effizienter an als die Arbeit im Büro.

Phase 2: Dann kommt die schlimmste Phase. Halberlei gesund, aber jeder Staubkrümel wirft das noch kranke Kind aus der Bahn und führt entweder zu Wein- oder zu Brüllattacken. Man selber hat erstens den Glauben an die schnelle Heilung verloren und die zwangsläufig schlechten Nächte hinterlassen ihre Spuren. Die Sehnsucht nach der Ruhe des Büros steigt.

Phase 3: Der Rückschlag. Man denkt, es geht schon wieder und schickt die Kinder in die Kita. Diesmal hat es exakt 2 Stunden und 19 Minuten gedauert, bis mein Handy klingelte: "Beide hängen total durch kriegen auch wieder Fieber. Können Sie bitte...". Ja klar, kann ich. Vorbei die Ruhe im Büro.

Phase 4: Ergebenheit in das Schicksal und endlich die anscheinend notwendige Demut. Nächster Besuch beim Arzt (heute). Bitte um etwas längere Krankschreibung (bis Montag). Mittagsschlaf bis nach 17 Uhr (alle drei), weil es eh schon wurscht ist mit dem Rythmus und so.

Phase 5: Rückkehr ins echte Leben (hoffentlich am Wochenende). Bis zur nächsten Runde...

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Freitag, 8. Februar 2013
Wie die Zeit vergeht oder: Ich blogge mal wieder!
Als ich heute morgen den sehr gelungenen Blogbeitrages meines Freundes Mario zum Thema Nachrichtenlage gelesen habe (http://mariomuenster.wordpress.com/2013/02/08/woruber-wir-uns-erregen/), da viel mir ein: Ich habe ja auch einen Blog. Oder besser gesagt: Ich hatte. 3 Jahre, 2 Monate, 2 Wochen und 3 Tage ist mein letzter Blogbeitrag her. Und es ist ja nicht so, dass es nichts zu sagen gegeben hätte zum Thema familymania. Ganz im Gegenteil...

Viel mehr als damals kann man von "family" sprechen, denn mit einem Kind ist man "Paar mit Kind", mit 2 Kindern ist man Familie. Und das ja seit über 2 Jahren. Benjamin wird fast vier und der Wahnsinn wird mit dem Alter nicht weniger, nur anders.

Für heute erst mal ein Bild von den beiden:

Benjamin und Anna Weihnachten 2012

Und den leicht verspäteten Neujahresvorsatz, mal wieder öfter zu bloggen.

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