Freitag, 6. Februar 2009
Erstausstattung
Je näher der Termin rückt, desto stärker rückt nicht nur die mentale Vorbereitung in der Vordergrund, sondern auch die ganz praktische: die Erstausstattung.

Der erste Schritt: Google. Die Suche nach "Erstausstattung" bringt 261.000 Treffer, die nach "Erstausstattung" und "Baby" immer noch 31.100 Treffer. Und alle behaupten, die eigene Liste sei die einzig wahre. Also gut, wir werden es ja spätestens im Praxistest sehen. Ein paar Listen (von anscheinend seriösen Seiten) ausdrucken und dann den gesunden Menschenverstand entscheiden lassen. Was dann noch fehlt, muss eben post-natal gekauft werden. Kind wird es überleben, denke ich mir.

Der zweite Schritt: sichten, was schon da ist. Dank einer sehr guten Freundin mit Erfahrung (= Kindern) steht schon eine große Kiste mit Kleidung parat. Alles mal auspacken, kurzer Anflug von Verwirrung (Panik?)ob der vielen Variationen von Stramplern (mit Bein, ohne Bein, mit Arm, ohne Arm und mit scheinbar unendlich vielen Druckknopfanordnungen). Beruhigt nach Anruf bei Freundin. Alles wird gut. Wichtigster Tipp: Alles erst mal mit dem eigenen Waschmittel waschen. Erledigt.

Dann der eigentlich nicht nötige dritte Schritt: ein Besuch in der H&M-Babyabteilung. Ein paaaar eigene Teile hat der Kleine doch verdient, denke ich mir - und ernte Gelächter des Kindsvaters am Abend, als er die Tüte sieht.

Vorletzte Etappe: das Babyregal im für unseren Großeinkauf zuständigen großen Supermarkt. Bisher immer ignoriert, stehe ich nun staunend vor geschätzten zehn laufenden Metern Windeln. Danach noch ein verwirrter Blick auf die unendlichen Möglichkeiten der Babypflege (Öl, Lotion, Badezusatz, Puder...). Glücklich ignoriere ich immerhin Fläschchen und Babynahrung.

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Hardware. Kinderwagen ist schon da, Stubenwagen und Kinderbett "im Anflug". Den Rest kriege ich in den nächsten Tagen auch noch hin. Chacka!

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