Montag, 9. März 2009
"ET" - und noch nichts passiert
Eines ist schon jetzt klar: Der Junior ist keiner, der zu frühzeitiger Hektik neigt. Heute ist also der errechnete Termin und was ist bisher passiert? Nix! Jetzt hat er noch ca. 15 Stunden, um die Prophezeiung war werden zu lassen, dass er ein ganz ordentlicher und pünktlicher ist, der sich exakt an Termine hält. Und wenn nicht, dann halt nicht ;-)

Ich genieße jetzt erst mal diesen sonnigen Tag (gegen jede Wetterprognose grüßen nämlich hier der blaue Himmel und Sonnenstrahlen durch die Fensterscheiben und die Luft ist sensationell klar, wie mir ein kurzer Ausflug auf den Balkon eben bestätigte) und die Ruhe vor dem Sturm. Hat ja auch was - oder?

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Samstag, 28. Februar 2009
Still waiting...
Für alle, die sich vielleicht schon Gedanken gemacht haben: Nein, es ist noch nichts passiert und ja, wir warten noch. Und die Natur hat es schon ganz gut eingerichtet, dass man am Ende so einer Schwangerschaft auch irgendwann das Ende herbeisehnt :-) Denn so langsam mog I nimma! Verabredungen sind irgendwie alle "unter Vorbehalt", jedes Ziehen und Zwicken wird zunehmend kritisch hinterfragt ("Ist das jetzt die erste Wehe???") und das Bewegen wird auch von Tag zu Tag mühsamer.

Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und heute Abend geht es noch mal ins Fitnessstudio, ein paar Runden Schwimmen. Und vielleicht hilft die Sauna danach ja, den Gang der Dinge etwas zu beschleunigen... ;-)

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Dienstag, 17. Februar 2009
Ich packe meinen Koffer
Nachdem nur noch drei Wochen bis zum Termin sind, dachte ich mir gestern, ich könnte dieser Tage doch mal anfangen, die Kliniktasche zu packen. Jetzt, nach einiger Internetrecherche, bin ich zwar einige Stunden näher am Tag der Tage, aber mir noch lange nicht schlüssig darüber, was in die Tasche denn nun alles eigentlich wirklich rein muss.

Klar ist: Was für den Kreißsaal, was für die Tage danach und was für den Lütten für den Weg nach Hause. Aber in diesen Listen (immer wieder Listen...) finden sich auch so Ideen wie "Fotos von geliebten Personen oder Dingen" für mein seelisches Gleichgewicht. Bin ich nur mal wieder viel zu rational oder ist das wirklich ein bisschen zu viel des Guten? Ich will in den Kreißsaal doch nicht einziehen!

Deswegen meine Damen und Herren: Ich bitte hiermit hochoffiziell um Ratschläge! Was brauche ich? Was darf ich auf keinen Fall vergessen? Was fandet Ihr im Nachhinein überflüssig? Ich bitte um Tipps und Tricks! Jetzt!!!

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Montag, 9. Februar 2009
100prozentige Erfolgsgarantien
Ein unvermeidlicher Bestandteil von Gesprächen (Hoch-)Schwangerer mit Müttern (insbesonderer noch sehr kleiner Kinder) sind diejenigen über "die unbedingt notwendige Features der Kinderaufzucht" und über "die" richtige Art mit den Herausforderungen derselben umzugehen. Dabei lassen sich zwei Arten unterscheiden: Das eine sind die wirklich hilfreichen Gespräche, die anderen möchte ich mal als "missionarisch" bezeichnen.

Während die ersten Gespräche oftmals eingeleitet oder abgeschlossen werden von dem Hinweis, dass dies oder jenes "halt bei meinem Kind" gut funktioniert hat, sind die anderen Gespräche geprägt von einer Überzeugung, die jedem Vertriebler die Tränen der Begeisterung in die Augen treiben können: Durchdrungen von den eigenen Erfahrungen weiß frau genau, welche Dinge in welcher Marke kind braucht und wie das mit dem Stillen immer funktioniert und wie man es hundertprozentig schafft, dass das Kleine durchschläft oder...

In den Monologen sind daher auch maximal huldvolle Nachfragen, aber keinesfalls Zweifel oder gar Widerspruch erlaubt. Denn wie kann Schwangere es auch besser wissen als diejenige, die genau das schon mal er- und durchlebt hat? Punkt, Satz und Sieg. Ende der Diskussion! Geh Einkaufen und mach es richtig. Ich will Erfolge sehen, wenn Dein Kind auf der Welt ist - und sie mir als Orden ans Rever heften. Over and out.

Der geneigte Leser hat bereits gemerkt: Die Gespräche der zweiten Art können gehörig auf die Nerven gehen - mir zumindest. Was ist die Motivation hinter diesem Missionieren? Im besten Falle die feste Überzeugung, die andere nur so vor folgenschweren Fehlern und Fehlinvestitionen bewahren zu können. Oft habe ich aber auch den Eindruck, dass es mehr darum geht, vor einem geneigten und hoffentlich dankbaren Publikum ausführlich über die eigenen Erfahrungen zu berichten und einerseits Mitleid für die Fehlgriffe der Vergangenheit und andererseits Bewunderung für die eigenen Fähigkeiten zu finden. Auf jeden Fall bleibt der Eindruck zurück, es geht mehr um den Sender als um den Empfänger.

Ich sage an dieser Stelle mal aus ganzem Herzen danke an meine vielen sehr entspannten und sehr coolen Freundinnen, deren Tipps mir wirklich wichtig sind. Und falls Ihr in Zukunft bemerken solltet, dass ich beginne, andere zu missionieren: Haut mir kräftig eine runter - ich habe es dann mehr als verdient!

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Freitag, 6. Februar 2009
Erstausstattung
Je näher der Termin rückt, desto stärker rückt nicht nur die mentale Vorbereitung in der Vordergrund, sondern auch die ganz praktische: die Erstausstattung.

Der erste Schritt: Google. Die Suche nach "Erstausstattung" bringt 261.000 Treffer, die nach "Erstausstattung" und "Baby" immer noch 31.100 Treffer. Und alle behaupten, die eigene Liste sei die einzig wahre. Also gut, wir werden es ja spätestens im Praxistest sehen. Ein paar Listen (von anscheinend seriösen Seiten) ausdrucken und dann den gesunden Menschenverstand entscheiden lassen. Was dann noch fehlt, muss eben post-natal gekauft werden. Kind wird es überleben, denke ich mir.

Der zweite Schritt: sichten, was schon da ist. Dank einer sehr guten Freundin mit Erfahrung (= Kindern) steht schon eine große Kiste mit Kleidung parat. Alles mal auspacken, kurzer Anflug von Verwirrung (Panik?)ob der vielen Variationen von Stramplern (mit Bein, ohne Bein, mit Arm, ohne Arm und mit scheinbar unendlich vielen Druckknopfanordnungen). Beruhigt nach Anruf bei Freundin. Alles wird gut. Wichtigster Tipp: Alles erst mal mit dem eigenen Waschmittel waschen. Erledigt.

Dann der eigentlich nicht nötige dritte Schritt: ein Besuch in der H&M-Babyabteilung. Ein paaaar eigene Teile hat der Kleine doch verdient, denke ich mir - und ernte Gelächter des Kindsvaters am Abend, als er die Tüte sieht.

Vorletzte Etappe: das Babyregal im für unseren Großeinkauf zuständigen großen Supermarkt. Bisher immer ignoriert, stehe ich nun staunend vor geschätzten zehn laufenden Metern Windeln. Danach noch ein verwirrter Blick auf die unendlichen Möglichkeiten der Babypflege (Öl, Lotion, Badezusatz, Puder...). Glücklich ignoriere ich immerhin Fläschchen und Babynahrung.

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Hardware. Kinderwagen ist schon da, Stubenwagen und Kinderbett "im Anflug". Den Rest kriege ich in den nächsten Tagen auch noch hin. Chacka!

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Donnerstag, 5. Februar 2009
Pustekurs
Man kommt wohl nicht drumherum. Egal ob erstes oder zweites Kind, alle gehen hin, ich auch: der Geburtsvorbereitungskurs. Mittlerweile habe ich nun fünf der sechs Abende á zwei Stunden hinter mir, einschließlich der beiden Partnerabende, und traue mir ein Resümee zu.

Um es kurz zu machen: Das meiste hat man vorher schon mal gehört. Zum Beispiel, dass man in den Wehen atmen soll. Und dass die ganze Zeit Liegen während der Geburt nicht mehr State of the Art ist, war mir irgendwie auch klar. Macht ja anatomisch auch Sinn. Da finde ich die Frage spannender, ob ich es physisch überhaupt schaffe, trotz Wehen so lange "auf den Beinen zu bleiben", aber um hier vorzusorgen sollte ich die Abende wahrscheinlich lieber im Fitnessstudio verbringen - aber das ist ein ganz anderes Thema.

Aber dennoch nehme ich natürlich ein paar Dinge mit von diesen Abenden: ein paar Tipps, was man am Tag der Tage alles einpacken sollte, eine etwas präzisere Vorstellung vom Geburtsvorgang, ein paar Telefonnummern von Mädels, die in den kommenden Wochen und Monaten vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie ich und last but not least das gute Gefühl, es gemacht zu haben.

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Montag, 2. Februar 2009
Guten Abend, ich bin Hebamme Stefanie...
Gestern war es soweit. Der erste Fehlalarm, das erste Mal auf dem Weg in Richtung Kreißsaal. Was war passiert?

Alles begann damit, dass wir die Wickelkommode aufbauen wollten. Eigentlich kein Problem, aber Möbelstücke, die nicht von IKEA sind, haben so ihre eigenen Tücken. Irgendwann jedenfalls war das Wohnzimmer voll von Bauteilen verschiedener Größe, Form und Farbe. Und ich dankte minütlich dem Herrn dafür, dass wir uns gemeinsam für genau dieses Modell entschieden hatten.

Und genau in dieser Phase trafen meine Socken auf dem Weg von A nach B auf unserem Parkett eine besonders glatte Stelle. An einer Stelle, die sonst nie einen Socken auch nur sieht, außer wenn alle anderen Wege gerade mit Bauteilen vollgestellt sind. Das rechte Bein zog nach rechts, das linke hielt mich auch nicht mehr, der sich neben mir befindliche Kerzenständer beschrieb eine makellose Flugbahn in Richtung Balkontür und die vier großen Kerzen begaben sich ebenfalls in die Erdumlaufbahn - bis alles inklusive meiner selbst mit einem großen Knall den Boden traf. Autsch.

Da lag ich nun auf meinem Sofa und jede Bewegung tat weh! Irgendwann musste ich dann doch in Richtung Bad. Und dann das Gefühl: Das ist nicht normal! Das könnte ein Blasensprung gewesen sein. Bitte nicht! BITTE nicht!! Nicht jetzt!!! Kurze Beratschlagung, dann Tasche packen, Autoschlüssel suchen und los.

Da standen wir nun vor dem Eingang zum Kreißsaal und wurden von Hebamme Stefanie begrüßt. Um es kurz zu machen: Fehlalarm. CTG wunderbar, Blasensprungest negativ, auch auf dem Ultraschall alles in bester Ordnung.

Aber immerhin sind wir jetzt ein bisschen schlauer. Kliniktasche packen geht in wenigen Minuten (soviel Zeit ist immer), auf dem Weg zum Krankenhaus gibt es eine Ecke, wo man doch nicht, wie eigentlich gedacht, geradeaus fahren kann und das Beste: Hebamme Stefanie hat fast nicht gelacht. Sie hat nur gefragt: "Das erste Kind?"

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Freitag, 30. Januar 2009
Online-Shops
Ausgelöst durch die Baby-Geburts-Wünsche einer Freundin habe ich mich gerade durch die Tiefen der Online-Shops zum Thema Baby-(Erst-)Ausstattung gewühlt.

Erste überraschende Erkenntnis: Wer Babysachen sucht, wird bei Umstandsmoden fündig. Ganz ehrlich: Wer sucht schon auf umstandsmode.de nach Wickeltaschen??? Setzen hier die Verkäufer auf die Trägheit der (werdenden) Mütter, die einfach bei ihren vertrauten Shops bleiben oder hat das einen tieferen Sinn, der sich mir nur nicht erschließt? Seltsam, seltsam...

Zweite Erkenntnis: Es gibt nichts, was es nichts gibt. Zugegeben, diese Erkenntnis ist nicht revolutionär, aber ich habe hier eben Dinge gesehen, die sind so schön und stylisch wie ihr Preis hoch. Ich frage mich ernsthaft , welche junge Familie sich so was leisten kann (außer den Beckhams), immer vor dem Hintergrund, dass man die Sachen ja nicht ewig braucht. Bin ich mittlerweile zu pragmatisch, um das zu verstehen? Werde ich schon Wochen vor der Geburt zum Muttertier, dass auf die rein praktischen Aspekte aller Produkte guckt und in Kürze nur noch in Schlabberhosen rumläuft, weil es so bequem ist??? Hilfeeeeeeeeeeee!!!

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Mittwoch, 28. Januar 2009
Daheim
Es ist soweit. Seit dieser Woche bin ich in Mutterschutz. Zu Hause. Nix mehr Arbeit, nix mehr Kunden, nix mehr Frühdienst, nix mehr Wecker auf 5.30 Uhr. Nur ich und mein Sofa. Und der Staubsauger. Und die Waschmaschine. Und der Supermarkt. Und...

Keine Sorge, ich werde mich nicht überanstrengen. Aber den ganzen Tag rumliegen, wenn die einzig wirklich angenehme Position auf der Seite ist und die über Nacht schon an die Grenzen der Bequemlichkeit gerät, ist irgendwie auch noch keine Option. Und alleine zu Hause aufrecht auf dem Sofa sitzend fühlt sich sehr seltsam an.

Apropos seltsam: Um ehrlich zu sein, es fühlt sich alles noch recht seltsam an. Ungewohnt. Noch nicht so recht "normal" - und das wird es wohl auch nicht werden, denn es wäre ja auch gefährlich, sich an diesen Zustand zu gewöhnen in Anbetracht der Aussicht auf die bevorstehende Ankunft des Juniors mitsamt Windeln, Weinen mitten in der Nacht wie am Tag usw. Das Gute am Mutterschutz ist, dass einem bewusst wird, dass es so langsam aber sicher ernst wird. Das Schlechte am Mutterschutz ist, dass einem bewusst wird, dass es so langsam aber sicher ernst wird...

Apropos Ernst: Ich kann auch vermelden, dass die organisatorischen Punkte so langsam alle abgehakt sind. Krankenhaus ausgewählt. Angemeldet zur Geburt. Geburtsvorbereitungskurs läuft. Hebamme für Nachsorge gefunden und "gebucht". Grundausstattung an Babykleidung dank B. vorhanden. Kinderwagen auch. MaxiCosi auch. Eigentlich kann es losgehen - aber laut Frauenärztin keine Anzeichen für einen frühen Start, ihr könnt also alle beruhigt sein.

Soviel von mir, hier und jetzt. Ich kümmere mich jetzt mal weiter um den Sauberkeitsstatus der Wohnung und die Vorbereitung für unseren lieben Besuch heute Abend.

Ich halte Euch auf dem Laufenden...

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