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Freitag, 6. Februar 2009
Erstausstattung
skydiva, 09:36h
Je näher der Termin rückt, desto stärker rückt nicht nur die mentale Vorbereitung in der Vordergrund, sondern auch die ganz praktische: die Erstausstattung.
Der erste Schritt: Google. Die Suche nach "Erstausstattung" bringt 261.000 Treffer, die nach "Erstausstattung" und "Baby" immer noch 31.100 Treffer. Und alle behaupten, die eigene Liste sei die einzig wahre. Also gut, wir werden es ja spätestens im Praxistest sehen. Ein paar Listen (von anscheinend seriösen Seiten) ausdrucken und dann den gesunden Menschenverstand entscheiden lassen. Was dann noch fehlt, muss eben post-natal gekauft werden. Kind wird es überleben, denke ich mir.
Der zweite Schritt: sichten, was schon da ist. Dank einer sehr guten Freundin mit Erfahrung (= Kindern) steht schon eine große Kiste mit Kleidung parat. Alles mal auspacken, kurzer Anflug von Verwirrung (Panik?)ob der vielen Variationen von Stramplern (mit Bein, ohne Bein, mit Arm, ohne Arm und mit scheinbar unendlich vielen Druckknopfanordnungen). Beruhigt nach Anruf bei Freundin. Alles wird gut. Wichtigster Tipp: Alles erst mal mit dem eigenen Waschmittel waschen. Erledigt.
Dann der eigentlich nicht nötige dritte Schritt: ein Besuch in der H&M-Babyabteilung. Ein paaaar eigene Teile hat der Kleine doch verdient, denke ich mir - und ernte Gelächter des Kindsvaters am Abend, als er die Tüte sieht.
Vorletzte Etappe: das Babyregal im für unseren Großeinkauf zuständigen großen Supermarkt. Bisher immer ignoriert, stehe ich nun staunend vor geschätzten zehn laufenden Metern Windeln. Danach noch ein verwirrter Blick auf die unendlichen Möglichkeiten der Babypflege (Öl, Lotion, Badezusatz, Puder...). Glücklich ignoriere ich immerhin Fläschchen und Babynahrung.
Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Hardware. Kinderwagen ist schon da, Stubenwagen und Kinderbett "im Anflug". Den Rest kriege ich in den nächsten Tagen auch noch hin. Chacka!
Der erste Schritt: Google. Die Suche nach "Erstausstattung" bringt 261.000 Treffer, die nach "Erstausstattung" und "Baby" immer noch 31.100 Treffer. Und alle behaupten, die eigene Liste sei die einzig wahre. Also gut, wir werden es ja spätestens im Praxistest sehen. Ein paar Listen (von anscheinend seriösen Seiten) ausdrucken und dann den gesunden Menschenverstand entscheiden lassen. Was dann noch fehlt, muss eben post-natal gekauft werden. Kind wird es überleben, denke ich mir.
Der zweite Schritt: sichten, was schon da ist. Dank einer sehr guten Freundin mit Erfahrung (= Kindern) steht schon eine große Kiste mit Kleidung parat. Alles mal auspacken, kurzer Anflug von Verwirrung (Panik?)ob der vielen Variationen von Stramplern (mit Bein, ohne Bein, mit Arm, ohne Arm und mit scheinbar unendlich vielen Druckknopfanordnungen). Beruhigt nach Anruf bei Freundin. Alles wird gut. Wichtigster Tipp: Alles erst mal mit dem eigenen Waschmittel waschen. Erledigt.
Dann der eigentlich nicht nötige dritte Schritt: ein Besuch in der H&M-Babyabteilung. Ein paaaar eigene Teile hat der Kleine doch verdient, denke ich mir - und ernte Gelächter des Kindsvaters am Abend, als er die Tüte sieht.
Vorletzte Etappe: das Babyregal im für unseren Großeinkauf zuständigen großen Supermarkt. Bisher immer ignoriert, stehe ich nun staunend vor geschätzten zehn laufenden Metern Windeln. Danach noch ein verwirrter Blick auf die unendlichen Möglichkeiten der Babypflege (Öl, Lotion, Badezusatz, Puder...). Glücklich ignoriere ich immerhin Fläschchen und Babynahrung.
Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Hardware. Kinderwagen ist schon da, Stubenwagen und Kinderbett "im Anflug". Den Rest kriege ich in den nächsten Tagen auch noch hin. Chacka!
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Donnerstag, 5. Februar 2009
Pustekurs
skydiva, 10:21h
Man kommt wohl nicht drumherum. Egal ob erstes oder zweites Kind, alle gehen hin, ich auch: der Geburtsvorbereitungskurs. Mittlerweile habe ich nun fünf der sechs Abende á zwei Stunden hinter mir, einschließlich der beiden Partnerabende, und traue mir ein Resümee zu.
Um es kurz zu machen: Das meiste hat man vorher schon mal gehört. Zum Beispiel, dass man in den Wehen atmen soll. Und dass die ganze Zeit Liegen während der Geburt nicht mehr State of the Art ist, war mir irgendwie auch klar. Macht ja anatomisch auch Sinn. Da finde ich die Frage spannender, ob ich es physisch überhaupt schaffe, trotz Wehen so lange "auf den Beinen zu bleiben", aber um hier vorzusorgen sollte ich die Abende wahrscheinlich lieber im Fitnessstudio verbringen - aber das ist ein ganz anderes Thema.
Aber dennoch nehme ich natürlich ein paar Dinge mit von diesen Abenden: ein paar Tipps, was man am Tag der Tage alles einpacken sollte, eine etwas präzisere Vorstellung vom Geburtsvorgang, ein paar Telefonnummern von Mädels, die in den kommenden Wochen und Monaten vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie ich und last but not least das gute Gefühl, es gemacht zu haben.
Um es kurz zu machen: Das meiste hat man vorher schon mal gehört. Zum Beispiel, dass man in den Wehen atmen soll. Und dass die ganze Zeit Liegen während der Geburt nicht mehr State of the Art ist, war mir irgendwie auch klar. Macht ja anatomisch auch Sinn. Da finde ich die Frage spannender, ob ich es physisch überhaupt schaffe, trotz Wehen so lange "auf den Beinen zu bleiben", aber um hier vorzusorgen sollte ich die Abende wahrscheinlich lieber im Fitnessstudio verbringen - aber das ist ein ganz anderes Thema.
Aber dennoch nehme ich natürlich ein paar Dinge mit von diesen Abenden: ein paar Tipps, was man am Tag der Tage alles einpacken sollte, eine etwas präzisere Vorstellung vom Geburtsvorgang, ein paar Telefonnummern von Mädels, die in den kommenden Wochen und Monaten vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie ich und last but not least das gute Gefühl, es gemacht zu haben.
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Montag, 2. Februar 2009
Guten Abend, ich bin Hebamme Stefanie...
skydiva, 18:02h
Gestern war es soweit. Der erste Fehlalarm, das erste Mal auf dem Weg in Richtung Kreißsaal. Was war passiert?
Alles begann damit, dass wir die Wickelkommode aufbauen wollten. Eigentlich kein Problem, aber Möbelstücke, die nicht von IKEA sind, haben so ihre eigenen Tücken. Irgendwann jedenfalls war das Wohnzimmer voll von Bauteilen verschiedener Größe, Form und Farbe. Und ich dankte minütlich dem Herrn dafür, dass wir uns gemeinsam für genau dieses Modell entschieden hatten.
Und genau in dieser Phase trafen meine Socken auf dem Weg von A nach B auf unserem Parkett eine besonders glatte Stelle. An einer Stelle, die sonst nie einen Socken auch nur sieht, außer wenn alle anderen Wege gerade mit Bauteilen vollgestellt sind. Das rechte Bein zog nach rechts, das linke hielt mich auch nicht mehr, der sich neben mir befindliche Kerzenständer beschrieb eine makellose Flugbahn in Richtung Balkontür und die vier großen Kerzen begaben sich ebenfalls in die Erdumlaufbahn - bis alles inklusive meiner selbst mit einem großen Knall den Boden traf. Autsch.
Da lag ich nun auf meinem Sofa und jede Bewegung tat weh! Irgendwann musste ich dann doch in Richtung Bad. Und dann das Gefühl: Das ist nicht normal! Das könnte ein Blasensprung gewesen sein. Bitte nicht! BITTE nicht!! Nicht jetzt!!! Kurze Beratschlagung, dann Tasche packen, Autoschlüssel suchen und los.
Da standen wir nun vor dem Eingang zum Kreißsaal und wurden von Hebamme Stefanie begrüßt. Um es kurz zu machen: Fehlalarm. CTG wunderbar, Blasensprungest negativ, auch auf dem Ultraschall alles in bester Ordnung.
Aber immerhin sind wir jetzt ein bisschen schlauer. Kliniktasche packen geht in wenigen Minuten (soviel Zeit ist immer), auf dem Weg zum Krankenhaus gibt es eine Ecke, wo man doch nicht, wie eigentlich gedacht, geradeaus fahren kann und das Beste: Hebamme Stefanie hat fast nicht gelacht. Sie hat nur gefragt: "Das erste Kind?"
Alles begann damit, dass wir die Wickelkommode aufbauen wollten. Eigentlich kein Problem, aber Möbelstücke, die nicht von IKEA sind, haben so ihre eigenen Tücken. Irgendwann jedenfalls war das Wohnzimmer voll von Bauteilen verschiedener Größe, Form und Farbe. Und ich dankte minütlich dem Herrn dafür, dass wir uns gemeinsam für genau dieses Modell entschieden hatten.
Und genau in dieser Phase trafen meine Socken auf dem Weg von A nach B auf unserem Parkett eine besonders glatte Stelle. An einer Stelle, die sonst nie einen Socken auch nur sieht, außer wenn alle anderen Wege gerade mit Bauteilen vollgestellt sind. Das rechte Bein zog nach rechts, das linke hielt mich auch nicht mehr, der sich neben mir befindliche Kerzenständer beschrieb eine makellose Flugbahn in Richtung Balkontür und die vier großen Kerzen begaben sich ebenfalls in die Erdumlaufbahn - bis alles inklusive meiner selbst mit einem großen Knall den Boden traf. Autsch.
Da lag ich nun auf meinem Sofa und jede Bewegung tat weh! Irgendwann musste ich dann doch in Richtung Bad. Und dann das Gefühl: Das ist nicht normal! Das könnte ein Blasensprung gewesen sein. Bitte nicht! BITTE nicht!! Nicht jetzt!!! Kurze Beratschlagung, dann Tasche packen, Autoschlüssel suchen und los.
Da standen wir nun vor dem Eingang zum Kreißsaal und wurden von Hebamme Stefanie begrüßt. Um es kurz zu machen: Fehlalarm. CTG wunderbar, Blasensprungest negativ, auch auf dem Ultraschall alles in bester Ordnung.
Aber immerhin sind wir jetzt ein bisschen schlauer. Kliniktasche packen geht in wenigen Minuten (soviel Zeit ist immer), auf dem Weg zum Krankenhaus gibt es eine Ecke, wo man doch nicht, wie eigentlich gedacht, geradeaus fahren kann und das Beste: Hebamme Stefanie hat fast nicht gelacht. Sie hat nur gefragt: "Das erste Kind?"
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