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Dienstag, 17. Februar 2009
Ich packe meinen Koffer
skydiva, 17:06h
Nachdem nur noch drei Wochen bis zum Termin sind, dachte ich mir gestern, ich könnte dieser Tage doch mal anfangen, die Kliniktasche zu packen. Jetzt, nach einiger Internetrecherche, bin ich zwar einige Stunden näher am Tag der Tage, aber mir noch lange nicht schlüssig darüber, was in die Tasche denn nun alles eigentlich wirklich rein muss.
Klar ist: Was für den Kreißsaal, was für die Tage danach und was für den Lütten für den Weg nach Hause. Aber in diesen Listen (immer wieder Listen...) finden sich auch so Ideen wie "Fotos von geliebten Personen oder Dingen" für mein seelisches Gleichgewicht. Bin ich nur mal wieder viel zu rational oder ist das wirklich ein bisschen zu viel des Guten? Ich will in den Kreißsaal doch nicht einziehen!
Deswegen meine Damen und Herren: Ich bitte hiermit hochoffiziell um Ratschläge! Was brauche ich? Was darf ich auf keinen Fall vergessen? Was fandet Ihr im Nachhinein überflüssig? Ich bitte um Tipps und Tricks! Jetzt!!!
Klar ist: Was für den Kreißsaal, was für die Tage danach und was für den Lütten für den Weg nach Hause. Aber in diesen Listen (immer wieder Listen...) finden sich auch so Ideen wie "Fotos von geliebten Personen oder Dingen" für mein seelisches Gleichgewicht. Bin ich nur mal wieder viel zu rational oder ist das wirklich ein bisschen zu viel des Guten? Ich will in den Kreißsaal doch nicht einziehen!
Deswegen meine Damen und Herren: Ich bitte hiermit hochoffiziell um Ratschläge! Was brauche ich? Was darf ich auf keinen Fall vergessen? Was fandet Ihr im Nachhinein überflüssig? Ich bitte um Tipps und Tricks! Jetzt!!!
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Montag, 16. Februar 2009
Halbzeit
skydiva, 09:47h
So, heute ist Halbzeit vom Mutterschutz. Drei Wochen sind vorbei, noch drei Wochen bis zum Tag der Tage (rein rechnerisch natürlich). Zeit für ein Zwischenfazit.
Nicht mehr Arbeiten: Was soll ich Euch, die Ihr mehrheitlich entweder gerade im Büro sitzt oder dies nach einem langen Tag in einem solchen lest, sagen? Ich habe mich schnell an den Zustand gewöhnt :-) Aber auf Dauer bin ich wohl nicht für ein Leben daheim geboren. Woraus ich das schließe? Ganz einfach: der eigentlich obligatorische Putzflash ist bisher ausgeblieben!
Der gerechte Ausgleich: So langsam wird es anstrengend. Nicht schlimm, aber manchmal beim Aufstehen fühle ich mich wie eine alte Frau mit Kreuzschmerzen, Muskelschwund und Osteoporose, begleitet von einem Muskelkater. Würde gerne mal sehen, wie es so aussieht, wenn ich mich nach längerem Liegen vom Sofa hochwuchte oder morgens aus dem Bett - aber wer mich kennt, kennt auch meine Aversion gegen Kameras jeglicher Art. Es wird also keine Beweismittel geben. Keine Chance!
Die Vorbereitungen: Eigentlich kann er kommen. Nach den diversen Besuchen bei Babyausstattern jeglicher Art (von Baby Walz bis zur Baby-Abteilung von Zara) ist bis auf Kleinigkeiten jetzt eigentlich alles da. Großartig aber auch, dass wir über ein halbes Jahr nach dem Einzug auch ein paar Dinge in der Wohnung in Angriff genommen haben. Das ist die egoistische Form des Nestbautriebs - finde ich irgendwie auch gut ;-)
Geht jetzt, nachdem das Meiste erledigt ist, die Zeit des Wartens los? Bin mal gespannt, wann ich anfange, diesen Zustand zu verfluchen. Vermutlich spätestens dann, wenn der Kleine nicht halbwegs pünktlich ist - schließlich mag ich keine Unpünktlichkeit ;-) Bis dahin kümmere ich mich jetzt mal weiter ums Genießen der zweiten Halbzeit - insbesondere der Ruhe :-)
Nicht mehr Arbeiten: Was soll ich Euch, die Ihr mehrheitlich entweder gerade im Büro sitzt oder dies nach einem langen Tag in einem solchen lest, sagen? Ich habe mich schnell an den Zustand gewöhnt :-) Aber auf Dauer bin ich wohl nicht für ein Leben daheim geboren. Woraus ich das schließe? Ganz einfach: der eigentlich obligatorische Putzflash ist bisher ausgeblieben!
Der gerechte Ausgleich: So langsam wird es anstrengend. Nicht schlimm, aber manchmal beim Aufstehen fühle ich mich wie eine alte Frau mit Kreuzschmerzen, Muskelschwund und Osteoporose, begleitet von einem Muskelkater. Würde gerne mal sehen, wie es so aussieht, wenn ich mich nach längerem Liegen vom Sofa hochwuchte oder morgens aus dem Bett - aber wer mich kennt, kennt auch meine Aversion gegen Kameras jeglicher Art. Es wird also keine Beweismittel geben. Keine Chance!
Die Vorbereitungen: Eigentlich kann er kommen. Nach den diversen Besuchen bei Babyausstattern jeglicher Art (von Baby Walz bis zur Baby-Abteilung von Zara) ist bis auf Kleinigkeiten jetzt eigentlich alles da. Großartig aber auch, dass wir über ein halbes Jahr nach dem Einzug auch ein paar Dinge in der Wohnung in Angriff genommen haben. Das ist die egoistische Form des Nestbautriebs - finde ich irgendwie auch gut ;-)
Geht jetzt, nachdem das Meiste erledigt ist, die Zeit des Wartens los? Bin mal gespannt, wann ich anfange, diesen Zustand zu verfluchen. Vermutlich spätestens dann, wenn der Kleine nicht halbwegs pünktlich ist - schließlich mag ich keine Unpünktlichkeit ;-) Bis dahin kümmere ich mich jetzt mal weiter ums Genießen der zweiten Halbzeit - insbesondere der Ruhe :-)
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Montag, 9. Februar 2009
100prozentige Erfolgsgarantien
skydiva, 09:28h
Ein unvermeidlicher Bestandteil von Gesprächen (Hoch-)Schwangerer mit Müttern (insbesonderer noch sehr kleiner Kinder) sind diejenigen über "die unbedingt notwendige Features der Kinderaufzucht" und über "die" richtige Art mit den Herausforderungen derselben umzugehen. Dabei lassen sich zwei Arten unterscheiden: Das eine sind die wirklich hilfreichen Gespräche, die anderen möchte ich mal als "missionarisch" bezeichnen.
Während die ersten Gespräche oftmals eingeleitet oder abgeschlossen werden von dem Hinweis, dass dies oder jenes "halt bei meinem Kind" gut funktioniert hat, sind die anderen Gespräche geprägt von einer Überzeugung, die jedem Vertriebler die Tränen der Begeisterung in die Augen treiben können: Durchdrungen von den eigenen Erfahrungen weiß frau genau, welche Dinge in welcher Marke kind braucht und wie das mit dem Stillen immer funktioniert und wie man es hundertprozentig schafft, dass das Kleine durchschläft oder...
In den Monologen sind daher auch maximal huldvolle Nachfragen, aber keinesfalls Zweifel oder gar Widerspruch erlaubt. Denn wie kann Schwangere es auch besser wissen als diejenige, die genau das schon mal er- und durchlebt hat? Punkt, Satz und Sieg. Ende der Diskussion! Geh Einkaufen und mach es richtig. Ich will Erfolge sehen, wenn Dein Kind auf der Welt ist - und sie mir als Orden ans Rever heften. Over and out.
Der geneigte Leser hat bereits gemerkt: Die Gespräche der zweiten Art können gehörig auf die Nerven gehen - mir zumindest. Was ist die Motivation hinter diesem Missionieren? Im besten Falle die feste Überzeugung, die andere nur so vor folgenschweren Fehlern und Fehlinvestitionen bewahren zu können. Oft habe ich aber auch den Eindruck, dass es mehr darum geht, vor einem geneigten und hoffentlich dankbaren Publikum ausführlich über die eigenen Erfahrungen zu berichten und einerseits Mitleid für die Fehlgriffe der Vergangenheit und andererseits Bewunderung für die eigenen Fähigkeiten zu finden. Auf jeden Fall bleibt der Eindruck zurück, es geht mehr um den Sender als um den Empfänger.
Ich sage an dieser Stelle mal aus ganzem Herzen danke an meine vielen sehr entspannten und sehr coolen Freundinnen, deren Tipps mir wirklich wichtig sind. Und falls Ihr in Zukunft bemerken solltet, dass ich beginne, andere zu missionieren: Haut mir kräftig eine runter - ich habe es dann mehr als verdient!
Während die ersten Gespräche oftmals eingeleitet oder abgeschlossen werden von dem Hinweis, dass dies oder jenes "halt bei meinem Kind" gut funktioniert hat, sind die anderen Gespräche geprägt von einer Überzeugung, die jedem Vertriebler die Tränen der Begeisterung in die Augen treiben können: Durchdrungen von den eigenen Erfahrungen weiß frau genau, welche Dinge in welcher Marke kind braucht und wie das mit dem Stillen immer funktioniert und wie man es hundertprozentig schafft, dass das Kleine durchschläft oder...
In den Monologen sind daher auch maximal huldvolle Nachfragen, aber keinesfalls Zweifel oder gar Widerspruch erlaubt. Denn wie kann Schwangere es auch besser wissen als diejenige, die genau das schon mal er- und durchlebt hat? Punkt, Satz und Sieg. Ende der Diskussion! Geh Einkaufen und mach es richtig. Ich will Erfolge sehen, wenn Dein Kind auf der Welt ist - und sie mir als Orden ans Rever heften. Over and out.
Der geneigte Leser hat bereits gemerkt: Die Gespräche der zweiten Art können gehörig auf die Nerven gehen - mir zumindest. Was ist die Motivation hinter diesem Missionieren? Im besten Falle die feste Überzeugung, die andere nur so vor folgenschweren Fehlern und Fehlinvestitionen bewahren zu können. Oft habe ich aber auch den Eindruck, dass es mehr darum geht, vor einem geneigten und hoffentlich dankbaren Publikum ausführlich über die eigenen Erfahrungen zu berichten und einerseits Mitleid für die Fehlgriffe der Vergangenheit und andererseits Bewunderung für die eigenen Fähigkeiten zu finden. Auf jeden Fall bleibt der Eindruck zurück, es geht mehr um den Sender als um den Empfänger.
Ich sage an dieser Stelle mal aus ganzem Herzen danke an meine vielen sehr entspannten und sehr coolen Freundinnen, deren Tipps mir wirklich wichtig sind. Und falls Ihr in Zukunft bemerken solltet, dass ich beginne, andere zu missionieren: Haut mir kräftig eine runter - ich habe es dann mehr als verdient!
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