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Sonntag, 7. Juni 2009
Besuch in Bayern oder 11 Stunden ICE
skydiva, 23:39h
Dieses Wochenende war es soweit: Besuch bei den Großeltern in München, das hieß pro Strecke knapp 6 Stunden ICE. Der Kleine und ich, ganz alleine, dazu eine vorher unbekannte Anzahl von Mitreisenden. Auf wen würde ich treffen? Straighte Businessleute, die fürchten, das Kind könne ihnen durch Geschrei den nächsten Geschäftsabschluss vermasseln? Oder lärmende Horden von Kegelvereinen, die ihr Gruppengefühl durch Gesänge und Alkohol besiegeln?
Es war, wie immer, ganz anders. Die 1. Klasse war auf Hin- und Rückfahrt entspannt leer. Der Kleine war entspannt und gelassen, fand es hochinteressant, dass sich ein Teil seiner Umwelt bewegt und ein anderer nicht, die Bahnmitarbeiter waren äußerst freundlich und hilfsbereit und zum guten Abschluss der Zug auf der Rückfahrt 10 Minuten zu früh in Berlin.
War sonst noch was? Ja, zwei Tage München mit einem Kurzausflug an den Tegernsee und sonst viel Zeit mit den Großeltern. Die sind dank mittlerweile fünf Enkeln total geübt im Kindertragen und -anlächeln. Benjamin hat es ihnen gedankt mit großartiger Laune und einer unendlichen Anzahl von strahlenden Lächelattacken. Schön wars!
Es war, wie immer, ganz anders. Die 1. Klasse war auf Hin- und Rückfahrt entspannt leer. Der Kleine war entspannt und gelassen, fand es hochinteressant, dass sich ein Teil seiner Umwelt bewegt und ein anderer nicht, die Bahnmitarbeiter waren äußerst freundlich und hilfsbereit und zum guten Abschluss der Zug auf der Rückfahrt 10 Minuten zu früh in Berlin.
War sonst noch was? Ja, zwei Tage München mit einem Kurzausflug an den Tegernsee und sonst viel Zeit mit den Großeltern. Die sind dank mittlerweile fünf Enkeln total geübt im Kindertragen und -anlächeln. Benjamin hat es ihnen gedankt mit großartiger Laune und einer unendlichen Anzahl von strahlenden Lächelattacken. Schön wars!
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Sonntag, 24. Mai 2009
Friends
skydiva, 15:42h
Der Unterschied zwischen Freunden und Familie ist, dass man sich die einen aussuchen kann, die anderen nicht. Sagt das Sprichwort. Die Freunde, die uns dieses Wochenende besucht haben, haben wir jedenfalls hervorragend ausgesucht!
Traumhafte vier Tage liegen hinter uns. Wir haben durchgeschlemmt, inhaus wie auswärtig, viel getrunken, viel geredet, viel gelacht. Nur das Beachvolleyball ist am Donnerstag dem Regen zum Opfer gefallen. Dafür wurde ein Hochzeitskleid gefunden und gekauft, das Umland erkundet, die bisher unbekannte Fähigkeit eines Sandwichmakers gebührend bewundert und ein unvergesslicher Apero mit Häppchen genossen.
Falls Ihr Euch fragt, wo der Kleine geblieben ist bei all dem: Der hat den Besuch mit genossen. Er wurde viel bespaßt, hat entdeckt, dass es Spaß macht, nach vorne zu gucken statt auf Mamas oder Papas Brust, hat an zwei Abenden seine Quengelphase schlicht verpasst und diese dafür heute Vormittag nachgeholt. Jetzt schläft er gerade den Mittagsschlaf der Gerechten.
Bilder von all dem folgen, versprochen! Jetzt genieße ich erst mal die Ruhe, bis in etwa einer Stunde unser Kaffeebesuch mit zwei Kindern plus einem Hund hier aufschlägt...
Traumhafte vier Tage liegen hinter uns. Wir haben durchgeschlemmt, inhaus wie auswärtig, viel getrunken, viel geredet, viel gelacht. Nur das Beachvolleyball ist am Donnerstag dem Regen zum Opfer gefallen. Dafür wurde ein Hochzeitskleid gefunden und gekauft, das Umland erkundet, die bisher unbekannte Fähigkeit eines Sandwichmakers gebührend bewundert und ein unvergesslicher Apero mit Häppchen genossen.
Falls Ihr Euch fragt, wo der Kleine geblieben ist bei all dem: Der hat den Besuch mit genossen. Er wurde viel bespaßt, hat entdeckt, dass es Spaß macht, nach vorne zu gucken statt auf Mamas oder Papas Brust, hat an zwei Abenden seine Quengelphase schlicht verpasst und diese dafür heute Vormittag nachgeholt. Jetzt schläft er gerade den Mittagsschlaf der Gerechten.
Bilder von all dem folgen, versprochen! Jetzt genieße ich erst mal die Ruhe, bis in etwa einer Stunde unser Kaffeebesuch mit zwei Kindern plus einem Hund hier aufschlägt...
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Sonntag, 17. Mai 2009
Zug oder Auto - manchmal trifft man schwierige Entscheidungen
skydiva, 20:00h
Bei der Wahl zwischen Zug und Auto favorisiere ich traditionell - es ist kein Geheimnis - eher das Auto. Alles einpacken können, nicht so viel durch die Gegend schleppen müssen (oder zumindest nicht so weit), und ich bin Herr meines Zeitplans.
Wie sieht das nun mit Kind aus? Das Gepäck wird deutlich mehr, der Zeitplan oftmals fremd-(bzw. kind)bestimmt. Also: Auto. Dachte ich mir. Und startete auf meine Tour von Berlin nach Leipzig.
Hin knappe zwei Stunden, ich freute mich des Lebens. Gute Entscheidung, lobte ich mich.
Dann heute die Rückfahrt. Nach 15 Minuten schlief der Kleine, ich freute mich erneut des Lebens. Gute Entscheidung, lobte ich mich nochmals. Doch dann: Vollsperrung! Kein Scherz. Ich alleine mit einem zwei Monate alten Säugling bei 25 Grad auf der Autobahn zwischen Leipzig und Dessau. Eine Stunde.
Aber oh Wunder oh Wunder. Der Kleine blieb ruhig, und zwar bis zur Ankunft auf dem heimischen Sofa! Sicherlich haben die Klimaanlage und der volle Tank sowie die volle Wasserflasche die Nerven beruhigt. Dennoch: Sensationell.
Dazu noch die Hilfsbereitschaft der Frau im Nachbarauto. Erst ein staunender Blick, dann die Frage ob ich Hilfe bräuchte. Und ich sollte mich einfach melden, wenn doch noch was wäre. Zum Schluss ein freundliches Winken, als es dann doch irgendwann weiterrollte. Danke unbekannterweise an den Honda Jazz mit Berliner Kennzeichen!!!
Wie sieht das nun mit Kind aus? Das Gepäck wird deutlich mehr, der Zeitplan oftmals fremd-(bzw. kind)bestimmt. Also: Auto. Dachte ich mir. Und startete auf meine Tour von Berlin nach Leipzig.
Hin knappe zwei Stunden, ich freute mich des Lebens. Gute Entscheidung, lobte ich mich.
Dann heute die Rückfahrt. Nach 15 Minuten schlief der Kleine, ich freute mich erneut des Lebens. Gute Entscheidung, lobte ich mich nochmals. Doch dann: Vollsperrung! Kein Scherz. Ich alleine mit einem zwei Monate alten Säugling bei 25 Grad auf der Autobahn zwischen Leipzig und Dessau. Eine Stunde.
Aber oh Wunder oh Wunder. Der Kleine blieb ruhig, und zwar bis zur Ankunft auf dem heimischen Sofa! Sicherlich haben die Klimaanlage und der volle Tank sowie die volle Wasserflasche die Nerven beruhigt. Dennoch: Sensationell.
Dazu noch die Hilfsbereitschaft der Frau im Nachbarauto. Erst ein staunender Blick, dann die Frage ob ich Hilfe bräuchte. Und ich sollte mich einfach melden, wenn doch noch was wäre. Zum Schluss ein freundliches Winken, als es dann doch irgendwann weiterrollte. Danke unbekannterweise an den Honda Jazz mit Berliner Kennzeichen!!!
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